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"Man darf nicht vergessen, dass ein Bild, ob ein Schlachtpferd, ob eine nackte Frau, ob eine andere Anekdote, vor allem eine ebene Fläche bildet, die durch in gewisser Ordnung zusammengestellte Farben bedeckt ist."

Maurice Denis




Rezensionen


(...) Zuerst sieht er, und dann überträgt er auf Leinen in Farben dasjenige, was er empfand. Wie er selbst sagt, ist ein Tag ohne Malen ein verlorener Tag. Daraus schöpf er Freude und Lebensenergie, denn es ist bekannt, dass das beste Bild immer noch vor ihm ist. Das ständige Streben nach Gemütsbewegung, Begeisterung und Emotionen, von denen das Malen begleitet wird, bewirken, dass Iwo es eilig hat. Er beendet ein Gemälde und fängt an, an einern neuen zu arbeiten. Ein Bajazzo in rotem Kostüm springt, läuft in Sprüngen über den Raum des Bildes, wie im Theater. Die Landschaften, die Iwo malt, werden ebenfalls bizarr bei vollem Sinn für Realität gemalt.

Iwo Birkenmajer ist ein Künstler mit viel Sinn für Humor, aber die Hauptsache ist, dass er immer noch die große schöpferische Gabe in sich spürt, was ein Privileg von Wenigen ist.

Maria Serafinowicz-Molska
Krakau 1999




(...) Die großen Gemälden von Birkenmajer ziehen durch ihre spezifische Farbgebung die Aufmerksamkeit auf sich. Viel Gold, verarbeitete, abgetönte, schön aufeinander abgestimmte Farben. Ziemlich viel Schwarz. Letztendlich - immer ausgeprägtere, klarere Form.

- Früher hat mich mehr die literarische Seite des Bildes frappiert, ich wollte etwas mitteilen. Jetzt spiele ich mit den Farben und der Form - sagt der Künstler, für den das Malen eine Lebensweise ist. Er möchte auch, dass seine Bilder die Feinfühligkeit formen, dass es gelingt, bei dem Betrachter ähnliche Gefühlszustände zu erwecken, wie diejenigen, die Entstehung des Werkes verbunden waren.

Das Motto von Tatarkiewicz bewährt sich in Iwo Birkenmajers Bildern. Obwohl man in ihnen die Echos von künstlerischen Faszinationen finden kann (wie etwa die Bezugnahme auf Botticellis "Frühling"), leben Birkenmajers Gemälden ihr eigenes Leben, sie strahlen Besonderheit und Originalität aus. Aus der Tradition zu schöpfen und die Vergangenheit zu bewundern, hindert einen nicht daran, seinen eigenen. Weg zu gehen.

Maria Ziemianin
(Krakauer Zeitung, 11. Mai 2000)



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